Zukunft gemeinsam gestalten!

Workshop zur Hafen- und Siedlungsentwicklung in Cuxhaven

Im Februar starteten wir mit einem Kick-off-Termin mit Vertretern der Stadt und Politik in ein neues spannendes Projekt – einen Zukunftsplan für Cuxhaven. Beim Workshop zur Hafen- und Siedlungsentwicklung im Mai wurde deutlich: Offenheit, Austausch und Teamarbeit über Fachbereiche hinweg sind der Schlüssel für einen erfolgreiche Zukunftsplan.

In interdisziplinären Gruppen wurden spannende Perspektiven geteilt, Herausforderungen benannt und neue Ideen entwickelt – von E-Mobilität über Wassermanagement bis hin zu bezahlbarem Wohnraum.

Braunschweig - Fahrradstadt?
Braunschweig - Fahrradstadt?
Politik zwischen Ideologie, Interessen und Insolvenz Braunschweig als Fahrradstadt Norddeutschlands?

Braunschweig – verkehrte Stadt

Brautkleid bleibt Brautkleid – und Braunschweig bleibt Braunschweig. Die Entwicklung dreht sich im Kreis. Alle Planungen zum Stadtraum landen bei uns letztlich immer wieder beim Straßenverkehr mit einseitiger Priorität, je nach Parteiideologie und Interessen. Seit 80 Jahren. Ob PKW, Bus und Bahn oder Fahrrad – die Räder werden immer wieder neu erfunden in Braunschweig. Mit harten Konsequenzen für die Attraktivität und Vitalität. Jetzt auch wieder. Diesmal Stadtumbau für das Fahrrad – bei aller Sinnhaftigkeit des Radfahrens die jüngste Ideologie, die unsere Innenstadt bedroht.

Würden wir drei weitere unabhängige Studien jeweils für den Fußverkehr, Autoverkehr und ÖPNV in Auftrag geben, wären weitere drei Katastrophenberichte zu erwarten: Wir müssten die Stadt neu bauen. Das wurde bereits 1945 in Angriff genommen. Die autogerechte Stadt war erstes Leitthema nach dem Krieg – aber gleichzeitig ein „Leidthema“ für die Stadtgeschichte und den inneren Zusammenhang. Die baulichen Eingriffe mit völlig überdimensionierten Straßen haben bewährte Stadtstrukturen zerstört und die Atmosphäre und Stadtgestalt nachhaltig geschädigt. Kurt-Schumacher-Straße. Georg-Eckert-Straße. Jetzt also Braunschweig als Fahrradstadt Norddeutschlands - aber zu wessen Lasten? Welche Lobby ist am stärksten? Geht es nicht ein paar Nummern kleiner

Nein, nichts läuft reibungslos. Aber Menschen nehmen freiwillig Rücksicht aufeinander, wenn der Raum für alle Ansprüche erkennbar nicht reicht. Menschen jedenfalls, die sich in ihrem Verhalten auf die anderen einstellen. Genau das ist ein Merkmal städtischen Lebens. Eine Stadt ohne diese Schnittstellen, ohne Reibung, ohne diese Rücksichtnahme ist buchstäblich eine „verkehrte Stadt“.

Nein, lassen wir doch bitte die Straßen, Wege und Kreuzungen, die einigermaßen funktionieren, so wie sie sind. Sie sind gesellschaftlich akzeptiert, wir haben uns darauf eingestellt. Verzichten wir bitte auf kostspielige Unterführungen, bauen die Kreuzungen nicht immer wieder aufwändig um. Die Stadt ist ohnehin mit einer halben Milliarde Schulden eigentlich insolvent.

Am Bohlweg im Bereich Schlossplatz gibt es so viel Leben und Verkehr aller Art wie nirgendwo sonst, aber es gibt keinerlei Unfälle mit Personenschaden, so jedenfalls der Unfallatlas Deutschland für den Zeitraum 2018 -2023. Man arrangiert sich. Urbanes Leben. Warum also Umbau?

Lassen wir doch bitte dieses bunte Durcheinander. Hier spürt man wenigstens, dass Braunschweig Großstadt ist. Selbst die Fahrer mit ihren tiefergelegten Mercedes und BMW sollen doch die Chance haben, sich in ihrem Männlichkeitskult lächerlich zu machen.

Die wichtigste Bewegungsart für die Stadt sind die aufrecht gehenden Menschen. Verteidigen wir deshalb die banalen Bürgersteige in allen Stadtvierteln für Alt und Jung. Sie sind gesellschaftlicher Begegnungsraum unserer Stadt. Das Leben ist schön, solange es nicht durch immer weitere Regelungen und Vorschriften völlig „verkehrt“ wird.

Prof. Walter Ackers
Zum Bericht der BZ: Radweg-Bestandsaufnahme gleicht einem Katastrophenbericht

KaiserPfalzQuartier in Goslar

Mehrheit stimmt für die Beteiligung an der Stadthalle in Goslar

Neue Entwicklungen für das KaiserPfalzQuartier in Goslar - am 07.03.2024 stimmte die Mehrheit der Bevölkerung Goslars nun für die finanzielle Beteiligung der Stadt am Bau der Stadthalle.

Der Architekturentwurf von Nieto Sobejano Arquitectos GmbH, Berlin, auf Basis des städtebaulichen Rahmenplans von ACKERS MORESE STÄDTEBAU kann nun weiter vorangetrieben werden.

Frohe Festtage!

Wir wünschen frohe Festtage und alles Gute für das Neue Jahr!

 

Unser Büro ist vom 21. Dezember 2023 bis zum 5. Januar 2024 geschlossen. Ab dem 8. Januar 2024 sind wir wieder für Sie erreichbar.

Die Meinung der Pattenser Bürger:Innen ist weiterhin gefragt!

In den letzten zwei Wochen haben im Rahmen des ISEKs der Stadt Pattensen drei lokalen Arbeitsgruppen in den drei Stattbereichen stattgefunden. Viele der Bürger:Innen haben dort bereits die Option genutzt ihre Meinung und Ideen einzubringen. Nun besteht die Möglichkeit sich vom 23.02. – 09.03. online mittels Concept-Board weiter zu beteiligen.


Das Concept-Board wird über folgenden Link erreicht:

https://app.conceptboard.com/board/zux5-f0d7-9nt4-cs9n-e21q

Drei lokale Arbeitsgruppen

Was?
Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept haben wir die Chance, über unseren gemeinsamen Lebensraum ebenso nachzudenken wie über unsere Lebensvorstellungen. Nach der Auftaktveranstaltung im letzten Jahr, wollen wir weiter ins Gespräch zu Ihren Ideen und Anregungen kommen. In drei definierten Stadtbereichen finden sogenannte Lokale Arbeitsgruppen statt.

Wann und wo?
Stadtbereich I - Pattensen-Mitte                                                          07.02.2023 um 18 Uhr, Grundschule Pattensen

Stadtbereich II - Hüpede, Oerie, Koldingen, Reden                               09.02.2023 um 18 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Reden

Stadtbereich III - Schulenburg, Jeinsen, Vardegötzen                          22.02.2023 um 18 Uhr, Grundschule Schulenburg

Wie?
Der Vortrag des betreuenden Büros ACKERS MORESE STÄDTEBAU wird in thematische Abschnitte gegliedert. Nach jedem Thema erfolgt eine Diskussionsrunde. Ihre Anregungen werden aufgenommen und auf Stellwänden dokumentiert. Für den Fall, dass Sie sich nicht direkt einbringen möchten, werden die Fragen zusätzlich auf einem Handzettel verteilt. Sie können Ihre Anregung dann schriftlich einbringen und diese werden vom betreuenden Büro in die Diskussion eingebracht.

Auftaktveranstaltung

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Pattensen

Am Freitag den 14.10.2022 findet um 15 Uhr in der Aula der Ernst-Reuter-Schule die Auftaktveranstaltung zum ISEK Pattensen statt. Im Anschluss daran können sich die Bürger:innen bis einschließlich 28.10.2022 online über das Concept-Board beteiligen und ihre Anregungen in den Prozess eingeben.

Die Stadt Pattensen ist ein Grundzentrum in der Region Hannover mit 10 Stadtteilen und Ortslagen. Pattensen-Mitte, Jeinsen, Schulenburg, Koldingen, Reden, Hüpede, Oerie, Vardegötzen, Tiedenwiese und Lauenstadt. Die Stadt beabsichtigt die grundsätzliche Ausrichtung der Stadtentwicklung unter den geänderten Rahmenbedingungen u.a. aus Bevölkerung und Wirtschaft mit Hilfe eines Integrieten Stadtentwicklungskonzeptes auszuloten. Das ISEK dient den Akteuren in der Stadt als wesentliche Arbeitsgrundlage für die Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre. Auf Basis dessen soll der Flächennutzungsplan neu aufgestellt werden.

Dafür werden sektorübergreifende Entwicklungsleitlinien formuliert und ein Räumliches Leitbild erarbeitet, die den Rahmen der Entwicklungspolitik kurz und prägnant aufzeigen. Es werden Entwicklungspotentiale für Wohnen und Gewerbe ausgelotet und daraus Leitprojekte herausgearbeitet, die anhand von Steckbriefen die Rahmenbedingen der Entwicklung aufgezeigen.

Über den Fortgang der Planung wird auf einer Projekthomepage detailiert berichtet und kontinuierlich informiert.

Informationsveranstaltung zum

Siedlungsentwicklungskonzept der Gemeinde Cremlingen

Am Donnerstag den 06.10.2022 um 18:00 Uhr findet die Informationsveranstaltung zum Siedlungsentwicklungskonzept im Cremlinger Event Center (CEC)(Im Moorbusche 101, 38162 Cremlingen) statt.

Die Gemeinde Cremlingen ist ein Grundzentrum mit 10 Ortschaften. Hierzu zählen: Abbenrode, Cremlingen, Destedt, Gardessen, Hemkenrode, Hordorf, Klein Schöppenstedt, Schandelah, Schulenrode und Weddel.

Die Gemeinde beabsichtigt sich für ihre zukünftige städtebauliche Entwicklung neu zu positionieren und einen Rahmen für die zukünftige Wohn- und
Gewerbestrategie der Gemeinde Cremlingen zu schaffen. Ein erster Schritt hierzu ist die Erstellung eines Siedlungsentwicklungskonzeptes als Arbeits- und Argumentationspapier.

Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse der städtebaulichen Potentiale. Die Ortschaften und ihre Entwicklungspotentiale werden anhand von Steckbriefen beschrieben. Die einzelnen Flächenpotentiale sind ebenfalls in Form von Steckbriefen beschrieben und die Bewertungskriterien aufgezeigt. Es erfolgt eine gutachterliche Bewertung und zusammenfassende Darstellung der Empfehlungen.

Es hat sich etwas verändert!

Aus ACKERS PARTNER STÄDTEBAU wird ACKERS MORESE STÄDTEBAU.

Wir wollen mit dieser Firmierung die Ihnen bekannten Verhältnisse und Verantwortungen nach außen deutlicher machen. Personell und in unserem Auftragsverhältnis wird alles bleiben wie bisher, lediglich unsere Firmierung und auch Adresse haben sich geändert.

 

Bereits seit 2003 arbeiten wir kontinuierlich zusammen – seit 2010 als eingetragene Partnerschaft. Diese Gesellschaftsform behalten wir auch weiterhin.

Unverändert werden wir auch an unserer Philosophie festhalten, die wir jedem Planungs- und Beteiligungsprozess von der Stadtentwicklung bis zur konkreten Gestaltung zugrunde legen: STADT IST GEBAUTE UMGANGSFORM. Darin liegt die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhang, der sich immer im gebauten Raum abbildet.

In diesem Verständnis durften wir für Ihre Stadt in den letzten Jahren kreativ tätig sein. Diese konstruktive Zusammenarbeit möchten wir gerne auch in Zukunft fortsetzen.

Für Ihr Vertrauen danken wir Ihnen.

 

ACKERS MORESE STÄDTEBAU

Böcklerstraße 234
38102 Braunschweig

Fon 0531/ 7999771
Fax 0531/ 7999772

info [AT] ackersmorese.de

Celle_Conceptboard_Wohnen und Landschaft
Celle_Conceptboard_Wohnen und Landschaft

Auftakt für die Neufassung Flächennutzungsplan Celle

Die Stadt Celle beabsichtigt in den nächsten zwei Jahren ihren FNP neuzufassen. Die konzeptionellen Arbeiten dazu stehen am Anfang. Aber bereits in dieser frühen Phase haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich zu informieren und einzubringen. Dazu werden im Januar und Februar 2022 zwei thematische Workshops in Kombination mit einer anschließenden zweiwöchigen Online-Beteiligung (Conceptboard) durchgeführt.

Workshop 1 „Leben und Landschaft - Neue Chancen im Zusammenspiel von Stadtkultur und Naturlandschaft“, 18.01.2022 (https://app.conceptboard.com/board/rz45-1m90-eper-kh09-e9th) 

Workshop 2 „Arbeiten und Mobilität - Neue Wege im Spannungsfeld von Tradition und Innovation“, 01.02.2022 (Link zum Conceptboard wird nach der Veranstaltung zur Verfügung gestellt)

Die Stadt Celle ist das Oberzentrum des Landkreises Celle mit ca. 70.000 Einwohnern. Seit der Aufstellung des FNPs 1979 sind in der Bundesrepublik Deutschland, und auch in der Stadt Celle bedeutsame Ereignisse eingetreten bzw. haben sich Entwicklungen vollzogen, die Auswirkungen auf die gesellschaftliche Entwicklung und somit auch auf die Flächennutzungs­planung haben.

Der bestehende Flächennutzungsplan wird dadurch in vielerlei Hinsicht den damit verbundenen Anforderungen nicht mehr gerecht. Die Stadt Celle kann auf Entwicklungen nur noch reagieren und die Bedarfe der Stadtent­wicklung nicht mehr aktiv lenken. Diese Problematik und das damit verbundene Stocken der zielgerichteten gesamtstädtischen Planung lässt sich in den Bereichen Wohn- und Gewerbeentwicklung am deutlichsten ablesen, aber auch bei den Themen Verkehr sowie Klima und Landschaft.

 

Stiftsgarten im KaiserpfalzQuartier

Ausstellungseröffnung am 16.01.2020 zum nicht offenen Wettbewerb für die Umgestaltung des heutigen Domplatzes in Goslar

Ausloberin: Stadt Goslar
in Kooperation mit: TesCom GmbH & Co. KG Gesellschaft für Kapital und Grundbesitz und  Hans-Joachim Tessner-Stiftung
Betreuung und Koordination: ACKERS MORESE STÄDTEBAU (vormals: ACKERS PARTNER STÄDTEBAU)

Preise und Anerkennungen:

1. Preis: nsp christoph schonhoff landschaftsarchitekten stadtplaner

2. Preis: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH

3. Preis: Lohaus Carl Köhlmos Landschaftsarchitekten Stadtplaner

Anerkennung: capatti staubach  Urbane Landschaften Landschaftsarchitekt und Architekt PartGmbB

Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten ist täglich von 10 bis 17 Uhr möglich  (Monatgs geschlossen). Eintritt frei. 

Ort: Goslarer Museum  am Museumsufer, Königstraße 1, Goslar

 

 

 

Nieto Sobejano Architectos GmbH
Nieto Sobejano Architectos GmbH

KaiserpfalzQuartier

Nicht offener Wettbewerb für eine Veranstaltungshalle, ein Hotel und eine Tiefgarage in Goslar

Ausloberin: TesCom GmbH & Co. KG Gesellschaft für Kapital und Grundbesitz, Goslar in Zusammenarbeit mit der Stadt Goslar
Betreuung und Koordination: ACKERS MORESE STÄDTEBAU (vormals: ACKERS PARTNER STÄDTEBAU)

Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die Arbeit der Nieto Sobejano Architectos GmbH zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu wählen. Die Ergebnisse wurden am 3. September 2019 der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

oben: Nieto Sobejano Architectos / unten: Auer Weber
oben: Nieto Sobejano Architectos / unten: Auer Weber

KaiserpfalzQuartier

Nicht offener Wettbewerb für eine Veranstaltungshalle, ein Hotel und eine Tiefgarage in Goslar
Ausloberin: TesCom GmbH & Co. KG Gesellschaft für Kapital und Grundbesitz, Goslar in Zusammenarbeit mit der Stadt Goslar

Betreuung und Koordination: ACKERS MORESE STÄDTEBAU (vormals: ACKERS PARTNER STÄDTEBAU)

 

Die Ergebnisse liegen vor!

Ein 1. Preis
Nieto Sobejano Arquitectos GmbH, Berlin mit TOPOTEK 1, Berlin

Ein 1. Preis
Auer Weber Architekten, Stuttgart mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München

3. Preis
Waechter + Waechter Architekten BDA, Darmstadt mit terra.nova Landschaftsarchitektur, München

Anerkennung
Staab Architekten, Berlin mit Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin


Das Preisgericht hat zwei sehr starke unterschiedliche Ansätze erkannt und empfiehlt der Ausloberin einstimmig eine Überarbeitungsphase mit beiden ersten Preisträgern, um eine grundlegende Entscheidung zu treffen. Hierzu erfolgt eine 2. Sitzung des Preisgerichts am 27. August 2019.