Eigeninitiative
Walter Ackers
Zeitraum
10/2003 - 02/2004
Braunschweig
Oberzentrum I Niedersachsen
Bevölkerung: 251.804 | Stand 2022
Projektpartner
TU Braunschweig
Braunschweigisches Landesmuseum
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig
Stiftung Öffentliche, Braunschweig
Volkswagen Bank, Braunschweig
Albrecht-Design, Braunschweig
Beyrich Digitalservice, Braunschweig

Konkreter Auslöser für dieses Projekt war die breite heftige Reaktion auf das städtebauliche Gutachten »Einkaufszentrum Schlosspark Braunschweig«. Als Antwort entstand die Ausstellung im Landesmuseum Braunschweig – gleichzeitig ein öffentliches Forum zum Themenfeld »Stadt.Raum.Kultur« mit Vorträgen, Führungen und Diskussionen.
Aus intensiver fotografischer Stadtbildanalyse gestaltete
Walter Ackers mit künstlerischen Mitteln über 60 großformatige Digitalprints auf Leinwand. Hiermit sollten die unkritisch hingenommenen Hässlichkeiten schleichender Entwicklungsprozesse und die längst ausgeblendeten Schönheiten im Stadtbild bewusst gemacht werden.
Publikation
Parallel entstand eine Dokumentation als Ausstellungskatalog. Ergänzt ist dieser durch fachliche Beiträge von Prof. Thomas Sieverts, Prof. Dieter Welzel und Dr. h.c. Gerd Biegel. Kurztexte des Verfassers bieten eine eigene anregende Zugangsebene zum Thema an.
Vortragsreihe
STADT.RAUM.KULTUR.
Besonderes Anliegen war die Initiierung eines öffentlichen Dialogs zur Zukunft der Europäischen Stadt. In der Diskussionsreihe kamen unterschiedliche Perspektiven zu Wort. Renommierte Fachleute aus Kunstgeschichte, Philosophie, Design, Kulturanthropologie, Soziologie, Stadtplanung und Architektur positionierten sich und stellten sich dem öffentlichen Diskurs. Insgesamt besuchten an acht Abenden 1.200 Menschen die Veranstaltungen. Die Ausstellung wurde wegen des hohen Interesses bis April 2004 verlängert.
Öffentlichkeitsarbeit
Reflektiert wurden diese Beiträge in umfangreichen Berichten in der Tagespresse und anderen Medien. Mit dem Internetauftritt konnte über die Region hinaus einfach und aktuell über das Projekt informiert werden. Im städtischen Raum weckten Plakataktionen das öffentliche Interesse.
Finanzierung und Förderung
Die Finanzierung des Projekts konnte nur durch Förderung verschiedener Stiftungen, Institutionen und Firmen [u.a. Kloster- und Studienfonds, Stiftung Öffentliche, Volkswagen Bank] gesichert werden. Ein Großteil der Kosten wurde jedoch selbst getragen.